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Forum » China Reisen und Reisen in China » Das hängende Kloster auf dem Cangyanshan in der Provinz Hebei 1
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29.09.11 05:22
buntgrau

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Das hängende Kloster auf dem Cangyanshan in der Provinz Hebei

In der Volksrepublik China gibt es insgesamt drei hängende Klöster. Ein Kloster liegt am Berg Hengshan in der Provinz Shanxi, ein weiteres Kloster am Berg Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) in der Provinz Hebei und das dritte hängende Kloster befindet sich am Berg Xishan) in der Provinz Yunnan (chinesisch: 云南).

Der Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) und das auf ihm befindliche hängende Kloster mit dem Fuqing-Tempel in der Provinz Hebei ist jedoch nur wenigen Chinesen ein Begriff. Der Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) mit seinem 1.400 Jahre alten Fuqing-Tempel und seiner atemberaubenden Naturlandschaft braucht sich jedoch auf keinen Fall vor einem der fünf heiligen Berge in China zu verstecken. Der Cangyanshan ist etwa 70 km von Shijiazhuang entfernt. Mit einer Höhe von 1.000 Metern erstreckt sich die schöne Landschaft über eine Fläche von 180 km2.

Der Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) hat tiefe grüne Wälder, großartige Wasserfälle, klare Bäche und Quellen, ansteigende Klippen und Gipfel. Besucher, die bei China Reisen den Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) und den Fuqing-Tempel aufsuchen, können auch die weißen Sandelholzbäume und die bis zu bis 3000 Jahre alten Zypressen bewundern.

Auch wenn der Cangyan Berg (chinesisch: 苍岩山) im Osten des Taihang-Gebirge (chinesisch: 太行山) außerhalb der Provinz Hebei praktisch durchweg unbekannt ist, gesehen haben den Cangyan Shan jedoch schon Millionen Chinesen. Der Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) hat schon in etlichen Spielfilmen und Fernsehserien als Kulisse gedient. Zuletzt war der Cangyan Berg (chinesisch: 苍岩山) die Kulisse für den amerikanischen Abenteuerfilm "The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor" (chinesisch: 神鬼傳奇3), der 2008 gedreht wurde. Der sicherlich mit Abstand berühmteste Film, dem der Cangyanshan als Hintergrund diente, war sicherlich das Kungfu-Epos "Crouching Tiger, Hidden Dragon" (chinesisch: 卧虎藏龙) aus dem Jahr 2000.

Tigern und Drachen umsäumen heute in der beeindruckenden Landschaft des Cangyan Berg (chinesisch: 苍岩山) in Form von Statuen und Deckenschnitzereien in den üppigen Gebetshallen und Schreinen den Weg hinauf zum Gipfel.

Erreicht man den Gipfel, wird man mit einer beachtenswerten Aussicht entschädigt. Der Anblick des urwaldähnlichen Zypressenwaldes in der Schlucht unterhalb des Gipfels, und der geheimnisvoll anmutende Fuqing-Tempel, der inmitten vertikal abfallenden roten Felswänden vor ihm thront, agieren auf den Betrachter als würde er wie eine Wolke frei in der Luft baumeln.

Der Fuqing-Tempel besteht aus der Dafo Halle, der Yuanjue Halle, dem Lingguan Tempel, dem Guandi Tempel, dem Cangyan Turm, der Prinzessin Nanyang Gedenkenhalle, dem Qiaolou und anderen Strukturen.

Das unzweifelhafte Wahrzeichen des Fuqing-Tempel ist die aus der Nähe eher unscheinbare Gebetshalle Qiaolou. Ihre architektonische Beispiellosigkeit kommt erst aus der Weite richtig zur Geltung. Qiaolou bedeutet übersetzt "eine Halle auf der Brücke". Wie der Name zu erwarten lässt, wurde die Gebetshalle Qiaolou auf einer Steinbrücke in über 50 m Höhe inmitten zwei senkrecht abfallenden Felswänden gebaut. Aus der Ferne betrachtet wirkt die Gebetshalle Qiaolou, als würde sie in der Luft hängen. Qiaolou ist ein zweistöckwerkiges Bauwerk aus der Sui Dynastie und beherbergt die Statuen und einige Wandmalereien. Einige Geschichtsforscher gehen davon aus, dass die 15 m lange und neun Meter breite bogenförmige Brücke sogar älter ist als die Anji-Brücke "Brücke des sicheren Übergangs" (chinesisch: 安济桥) aus der Sui-Dynastie im unweit entfernten Zhaozhou (chinesisch: 赵州镇). Offiziell gilt die Anji-Brücke ("Brücke des sicheren Übergangs") als die älteste Brücke in China.

Die kunstvoll geschnitzten Statuen von im Innern der Qiaolou-Halle sollen schon von Prinzessin Nanyang gehuldigt worden sein. Die Gedenkenhalle der Prinzessin Nanyang befindet sich im Norden von Qiaolou. In der Gedenkenhalle steht die Statue der Prinzessin Nan Yang. An den Wänden sind einige Fresken nach den Überlieferungen von Prinzessin Nan Yang bemalt. Gleich hinter der Gedenkhalle ist eine Höhle, die das Schlafzimmer der Prinzessin Nanyang war.

Die Prinzessin Nanyang war die älteste Tochter von Kaiser Yang Di. Prinzessin Nan Yang soll hier vom Ende des 6. Jahrhunderts an 62 Jahre lang als Nonne gelebt haben. Nach ihrer posthumen Ernennung zum Buddha im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Cangyan Berg (chinesisch: 苍岩山) mit der Zeit zu einem gerngesehenen Wallfahrtsort.

Wanderer die nicht zu Fuss auf den Cangyan Berg (chinesisch: 苍岩山) mit seinem Fuqing-Tempel und der Qiaolou-Gebetshalle möchte, kann heute die Seilbahn nehmen.

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